VOLKSBÜHNEN-TOURNEE: Liederhalle Stuttgart


Sonntag, 31.10.21, 18:00 Uhr
Liederhalle Stuttgart, Mozart-Saal

MIECZYSŁAW WEINBERG (1919–1996)
Concertino für Violoncello und Streichorchester op. 43 ‘bis’ (1948)
ALEXANDER KNAIFEL (*1943)
Gebet des Heiligen Ephraim Sirin (aus: Das Heilige Opfer)
DAVID POPPER (1843-1913)
Serenade op. 54
LEONE SINIGAGLIA (1868-1944)
Romanze op. 16
ROBERT SCHUMANN (1810-1856)
Faust’s Verklärung
LEÓ WEINER (1885-1960)
Divertimento op. 20 (Auszüge)

WEN-SINN YANG Violoncello
GESINE CUKROWSKI Sprecherin
CHRISTIAN BRÜCKNER Sprecher

JEWISH CHAMBER ORCHESTRA MUNICH
DANIEL GROSSMANN Dirigent

Deutschlandweit gründeten sich zu Ende des 19. und Beginn des 20. Jahrhunderts ‘Volksbühnen’, Vereine, die der Arbeiterschicht Zugang zu Theater- und Konzerterlebnissen verschafften. Zu den Gründern und Mit-Initiatoren gehörten vielerorts kulturinteressierte Juden. Dieses Jahr feiert die Volksbühnen-Bewegung 125. Jubiläum und ‘1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland’ mit einer Deutschland-Tournee des JCOM in neun Städte, in denen es heute noch Volksbühnen oder Nachfolgeorganisationen gibt.

Auf dem Programm der literarisch-musikalischen Abende Texte jüdischer Theatermacher, vorgetragen von Christian Brückner und Gesine Cukrowski. Das JCOM unter der Leitung von Daniel Grossmann steuert unterschiedliche Perspektiven jüdischer Musik bei: im Zentrum steht das Cellokonzert (Solist: Wen-Sinn Yang) des polnisch-jüdischen Komponisten Mieczysław Weinberg, der Zeitgenosse, Kollege und enger Freund von Dmitri Schostakowitsch war.

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