SYNAGOGENTOURNEE VII – MAHLER ORCHESTERLIEDER

Sonntag, 14.7.19, 19:00 Uhr
Synagoge, Ichenhausen

Gustav Mahler (1860–1911)
14 Lieder und Gesänge aus der Jugendzeit (1880/91, Bearbeitung Pierre Hoppé)

BARITON Alexander York
Jewish Chamber Orchestra Munich
DIRIGENT Daniel Grossmann

ZITATE VON MAHLER UND ZEITGENOSSEN ausgewählt von Andrea Schönhofer, eingesprochen von Janus Torp

In Bayern und Baden-Württemberg gibt es zahlreiche Synagogen, die den 2. Weltkrieg überstanden haben. Meist in kleineren Städten wie Ansbach, Hainsfarth, Kitzingen oder Ichenhausen finden sich kleine Gebetshäuser, die heute als Kulturraum dienen. Mit der Konzerttournee durch diese Synagogen wird jüdische Kultur dort erlebbar gemacht und dorthin zurückgebracht, wo sie im Holocaust vernichtet wurde.
Auf dem Programm steht der wohl berühmteste jüdische Katholik: Gustav Mahler. In seinen 14 Liedern und Gesängen aus der Jugendzeit ist bereits das gesamte Mahler-Klang-Repertoire zu erahnen, deutlich hörbar werden der Einfluss von Kindheitserfahrungen und seiner jüdischen Wurzeln. Doch warum konvertierte Mahler am 23. Februar 1897 zum Katholizismus, welche privaten Ereignisse, welche Zeitumstände spielten dabei eine Rolle?
Eine kurze Einführung von Daniel Grossmann und eingespielte Zitate von Mahler und Zeitgenossen zwischen den Liedern thematisieren Mahlers Beziehung zum Judentum sowie seine nicht ganz freiwillige Abkehr von der Religion seiner Vorfahren.

VOR DEM KONZERT: 17 Uhr, Friedhofsführung

Veranstalter: Stadt Ichenhausen, Haus der Begegnung
INFO

 

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