11.02.2021

Alexander Zemlinsky: Neues Aufnahmeprojekt des JCOM



Alexander Zemlinsky (1871-1942) feiert in diesem Jahr seinen 150. Geburtstag. Ein schöner Anlass für das JCOM, zwei Werke des österreichischen Komponisten einzuspielen: unter der Leitung von Daniel Grossmann entstanden so in den letzten Tagen in der Münchner Allerheiligen Hofkirche Neuaufnahmen in Bild und Ton vom ‘Kammerkonzert’ nach dem Trio op. 3 von 1896 und den ‘Sieben Liedern von Nacht und Traum’ aus op. 2, 5, 6, 8 und 10 (Solist: Thomas E. Bauer).

Der österreichische Komponist Zemlinsky hat einen sehr spannenden familiären Hintergrund: sein Vater konvertierte mit 25 Jahren vom Katholizismus zum Judentum und wurde Teil der türkisch-jüdischen Gemeinde Wiens, seine Mutter stammte aus einem muslimisch-jüdischen Elternhaus. Alexander Zemlinsky wuchs in der sephardische Gemeinde auf, besuchte zunächst eine sephardische Schule und musizierte hauptsächlich in der Synagoge, bevor er mit 13 Jahren seine musikalische Ausbildung am Konservatorium der Musikfreunde Wiens begann.

Die Zemlinsky-Aufnahmen des JCOM werden im Frühsommer 2021 sowohl als CD und digitale Musikveröffentlichung erscheinen, als auch als Videos auf dem YouTube-Kanal des JCOM zu hören und sehen sein.

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