NACHT UND NEBEL

Dienstag, 11.12.18, 19:00 Uhr
Hubert-Burda-Saal, Jüdisches Zentrum München

Nacht und Nebel (FR, 1956)
Dokumentarfilm mit Livemusik und Zeitzeugen-Gespräch

REGIE Alain Resnais
MUSIK Hanns Eisler (Originalkomposition)
TEXT Jean Cayrol, in der deutschen Nachdichtung von Paul Celan

SPRECHER Janus Torp
Jewish Chamber Orchestra Munich
DIRIGENT Daniel Grossmann
Zeitzeugen-Gespräch mit Dr. Eva Umlauf

empfohlen ab 14 Jahren (9. Klasse)
Dauer: ca. 70 Minuten (ohne Pause)

Als Mahnmal gegen das Vergessen schuf Alain Resnais 1955/56 mit Nacht und Nebel nicht nur die erste, sondern wohl bis heute die eindringlichste Dokumentation über das Geschehen in den Konzentrationslagern. Neben seiner Bedeutung als zeitloses Zeugnis über den unmenschlichen Lagerkosmos stellt der Film ein herausragendes Kunstwerk dar: Einprägsame Bilder verbinden sich mit der Musik des jüdischen Komponisten Hanns Eisler und Texten, die weit mehr sind als purer Kommentar, verfasst von zwei Holocaust-Überlebenden – im Original vom französischen Schriftsteller Jean Cayrol, die deutsche Nachdichtung von Lyriker Paul Celan.
Zur Aufführung kommt der rund 30-minütige Dokumentarfilm Nacht und Nebel im zweiten Teil des Abends – mit der Musik live gespielt vom Jewish Chamber Orchestra Munich und dem Text live gelesen von Otto-Falckenberg-Schüler Janus Torp.
Vorab wird Daniel Grossmann ein Zeitzeugen-Gespräch mit Dr. Eva Umlauf führen. Sie, die als Zweijährige als eine der Jüngsten Auschwitz überlebt hat, wird sich später nicht an diese Zeit erinnern können. Prägend für ihren gesamten Lebensweg sind diese frühen Jahre allemal: Die in München lebende und als Psychotherapeutin tätige Dr. Eva Umlauf beschäftigte sich Zeit ihres Lebens mit der Last der Nachgeborenen und wie Traumata von Generation zu Generation weitergegeben werden.

Kartenbestellungen für Schülergruppen bitte an: info@jcom.de

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