GUSTAV MAHLER / VIKTOR ULLMANN


Freitag, 28.1.22, 19:30 Uhr
Das Zentrum, Bayreuth

GUSTAV MAHLER (1869 – 1911)
14 Lieder und Gesänge aus der Jugendzeit

VIKTOR ULLMANN (1898-1944)
Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke (1944)
Melodram für Ensemble und Erzähler

THOMAS E. BAUER Bariton
STEFAN MERKI Sprecher
JEWISH CHAMBER ORCHESTRA MUNICH
DANIEL GROSSMANN Dirigent

Im Zentrum des Programms steht der wohl berühmteste jüdische Katholik: Gustav Mahler. Zwischen den Liedkompositionen aus Mahlers Frühwerk, interpretiert vom Bariton Thomas E. Bauer, erzählt Daniel Grossmann aus dem Leben des weltberühmten Komponisten, u.a. von seinen böhmischen Wurzeln, seinem jüdischen Elternhaus und seiner musikalischen Ausbildung, die mit der Musik der Synagoge begonnen hatte. Zudem hören Sie Texte, die Mahlers Beziehung zum Judentum schildern und seine nicht ganz freiwillige Abkehr von der Religion seiner Vorfahren beleuchten.

Das Melodram Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke von Viktor Ullmann entstand im Konzentrationslager Theresienstadt und ist die letzte Komposition, die der tschechische Komponist vor seiner Deportation und Ermordung fertig stellen konnte. Er vertont darin Ausschnitte einer Erzählung Rainer Maria Rilkes, die die Erlebnisse eines jungen Fahnenträgers von Kriegsbegeisterung über eine Liebesgeschichte bis zum tragische Gefechtstod im Türkenkrieg (1663/64) schildert – mit dem heutigen Blick auf die Umstände der Entstehung eine zumindest ungewöhnliche Auswahl einer literarischen Vorlage.

 

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