FLIMMERKAMMER #6: JÜDISCHE KINOVARIETÉ

Dienstag, 11.2.20, 20:00 Uhr
Kammer 1, Münchner Kammerspiele

MÜNCHNER WOCHENSCHAU
NEUKOMPOSITION Josef Piras

MAX DAVIDSON COMEDY: CALL OF THE CUCKOO(USA, 1927)
REGIE Clyde Bruckmann
NEUKOMPOSITION Dominik Giesriegl

DIE PUPPE (DE, 1919)
REGIE Ernst Lubitsch
MUSIK Martin Smolka (2010)

UND VARIETÉ-NUMMERN ZWISCHEN DEN FILMEN

JEWISH CHAMBER ORCHESTRA MUNICH
DIRIGENT Daniel Grossmann

JÜDISCHE KINOVARIETÉ, das ist Kinoerlebnis wie im Filmpalast der Stummfilmzeit: Von etwa 1917, mit Gründung der UFA, bis 1929, als die ersten Tonfilme gedreht wurden, dauerte die Glanzzeit des deutschen Stummfilms. Prunkvolle Architektur, großes Orchester, kostümiertes Einlasspersonal, ein Programm mit Vorfilmen, Hauptfilm und Varieté-Nummern – um nur einige der abwechslungsreichen und unterhaltsamen Zutaten eines Kinobesuchs der Roaring Twenties zu nennen. Viele der prägenden Köpfe dieser glanzvollen Stummfilmzeit waren jüdischer Herkunft.

Auf dem Programm stehen: historische Wochenschau-Beiträge mit seltenen Aufnahmen aus dem München der Zwischenkriegszeit sowie charmanter Slapstick mit dem jüdischen Schauspielstar Max Davidson und den später weltberühmten Stan Laurel und Oliver Hardy – beides mit neuer Musik von jungen Filmkomponisten; und ein phantastisches Verwirrspiel um echte und falsche Puppen in einem Set aus Pappe von Ernst Lubitsch, kongenial begleitet von der originellen, avantgardistischen Musik des tschechischen Komponisten Martin Smolka.

IN ZUSAMMENARBEIT MIT
Nina Goslar, Thomas Schmölz, Prof. Gerd Baumann/Hochschule für Musik und Theater München sowie – im Rahmen der 11. Jüdischen Filmtage – mit dem Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern

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