FANNY HENSEL geb. MENDELSSOHN (1805 – 1847)
Das Jahr (1841) bearbeitet für Orchester von Tal-Haim Samnon (Auszüge)
Lieder aus op. 1, 8 und 9 (ca. 1822 – 1830) bearbeitet für Orchester von Tal-Haim Samnon

FELIX MENDELSSOHN (1809 – 1847)
Sinfonie Nr. 1 c-Moll op.11 (1824)
Infelice op. 94 – Konzertarie (1843 / 51)

CHEN REISS Sopran
TASSILO PROBST Violine
JEWISH CHAMBER ORCHESTRA MUNICH
DANIEL GROSSMANN Dirigent

Die kongenialen Geschwister Felix und Fanny Mendelssohn schlugen, ihrer Zeit gemäß, sehr unterschiedliche Wege ein. Während für Fanny die musikalische Begabung gemäß ihrem Vater „nur Zierde niemals Grundbass Deines Seins und Thuns“ sein konnte, ebnete der Vater, selbst Sohn des berühmten jüdischen Aufklärers Moses Mendelssohn, Felix den Weg zu einer Karriere als Musiker. Obwohl Fannys Schaffen hochgeschätzt war, verhinderten Vater und Bruder die Veröffentlichung ihrer Werke – sie sollte dem Idealbild einer Hausfrau ihrer Zeit entsprechen, was im intellektuellen Umfeld, in dem sich die Familie bewegte, bedeutete, dass Frauen zwar hochgebildet sein, ihren Interessen allerdings nur im privaten Rahmen nachgehen sollten. Obwohl ihr Mann, der Maler Wilhelm Hensel, die künstlerischen Aktivitäten seiner Frau unterstützte, konnte Fanny nie an die Erfolge ihres Bruders anknüpfen.

In den vergangenen Jahren wurden viele Werke Fanny Hensels wiederentdeckt, editiert und (oft erstmals) verlegt. Gemeinsam mit der israelischen Sopranistin Chen Reiss präsentiert das JCOM Beispiele ihrer Vokalmusik, kombiniert mit Werken Felix Mendelssohns, auf CD und im Konzert.

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