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Do. 7. Juni 2018
19 Uhr
Auditorium
NS-Dokumentationszentrum München

Ein moderiertes Konzert zu dem Komponisten Paul Arma

Besetzung

Musiker des Orchesters Jakobsplatz München
Daniel Grossmann, Moderation

In Kooperation mit:

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Karten
15,- | 10,- ermäßigt*

*für Schüler, Studenten und Auszubildende bis 28 Jahren (unter Vorlage eines Ausweises)

Für Besucher des Konzertes bieten wir zusätzlich eine
Führung durch das
NS-Dokumentationszentrum
an:
17 Uhr, 6 Euro pro Person
Karten hierfür (begrenzte Anzahl) erhältlich nur im OJM-Büro unter:
089 122 89 599 oder
info@o-j-m.de

weitere Vorverkaufsstellen

Orchester Jakobsplatz München
(ohne Vorverkaufsgebühren)
Tel: 089 12 289 599
info(at)o-j-m.de

München Ticket
Tel.: 089 54 81 81 81
www.muenchenticket.de

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Paul Arma
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weitere Infos zum Konzert

Paul Arma, geboren 1905 als Imre Weisshaus in Budapest, studierte bei Béla Bartók und reiste zwischen 1924 und 1930 als Pianist durch Europa und die USA. Er ließ sich in Deutschland nieder, freundete sich mit László Moholy-Nagy und Wassily Kandinsky an und wurde Leiter der musikalischen Aktivitäten am Bauhaus.
1933 wurde er von der Gestapo verhaftet und einer Scheinhinrichtung unterzogen. Seine gesamten Manuskripte wurden verbrannt. Ihm gelang die Flucht nach Frankreich, wo er seinen Namen in Paul Arma ändert. Er lebte bis Ende des Krieges im Untergrund und legte verbotenerweise eine historisch relevante Sammlung von 1.800 Liedern des französischen Widerstands an, die er nach dem Krieg auf andere Länder erweiterte und als Radioserie unter dem Titel La Résistance qui chante veröffentlichte. Ab Mitte der 1950er Jahre widmete er sich verstärkt der elektronischen Musik. Bis zu seinem Tod 1987 in Paris entstand ein umfangreiches Werk, das 303 Opuszahlen umfasst.

Einen kleinen Teil davon können wir bei den OJM-Expeditionen entdecken – ein moderiertes Konzert mit Musikbeispielen und Geschichten rund um das Leben und Werk des vielseitigen Komponisten Paul Arma.

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Daniel Grossmann

Daniel Grossmann ist mehr als ein Dirigent. Er ist auch Gründer und künstlerischer Leiter des OJM.
Zusammen mit dem OJM schafft er Räume und Möglichkeiten für eine lebendige deutsch-jüdische Gegenwartskultur und ist stets auf der Suche nach neuen, auch genre- und institutionsübergreifenden Formaten.

Daniel Grossmann gründete das OJM im Jahr 2005. Unter seiner Leitung und seiner stark inhaltlich orientierten Programmatik hat sich das OJM zu einem international beachteten, professionellen Klangkörper auf musikalisch hohem Niveau entwickelt und ein Profil erarbeitet, das einzigartig im facettenreichen Münchner Kulturleben ist.

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Paul Arma

Paul Arma, geboren 1905 als Imre Weisshaus in Budapest, studierte bei Béla Bartók und reiste zwischen 1924 und 1930 als Pianist durch Europa und die USA. Er ließ sich in Deutschland nieder, freundete sich mit László Moholy-Nagy und Wassily Kandinsky an und wurde Leiter der musikalischen Aktivitäten am Bauhaus.
1933 wurde er von der Gestapo verhaftet und einer Scheinhinrichtung unterzogen. Seine gesamten Manuskripte wurden verbrannt. Ihm gelang die Flucht nach Frankreich, wo er seinen Namen in Paul Arma ändert. Er lebte bis Ende des Krieges im Untergrund und legte verbotenerweise eine historisch relevante Sammlung von 1.800 Liedern des französischen Widerstands an, die er nach dem Krieg auf andere Länder erweiterte und als Radioserie unter dem Titel La Résistance qui chante veröffentlichte. Ab Mitte der 1950er Jahre widmete er sich verstärkt der elektronischen Musik. Bis zu seinem Tod 1987 in Paris entstand ein umfangreiches Werk, das 303 Opuszahlen umfasst.

Einen kleinen Teil davon können wir bei den OJM-Expeditionen entdecken – ein moderiertes Konzert mit Musikbeispielen und Geschichten rund um das Leben und Werk des vielseitigen Komponisten Paul Arma.

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Daniel Grossmann

Daniel Grossmann ist mehr als ein Dirigent. Er ist auch Gründer und künstlerischer Leiter des OJM.
Zusammen mit dem OJM schafft er Räume und Möglichkeiten für eine lebendige deutsch-jüdische Gegenwartskultur und ist stets auf der Suche nach neuen, auch genre- und institutionsübergreifenden Formaten.

Daniel Grossmann gründete das OJM im Jahr 2005. Unter seiner Leitung und seiner stark inhaltlich orientierten Programmatik hat sich das OJM zu einem international beachteten, professionellen Klangkörper auf musikalisch hohem Niveau entwickelt und ein Profil erarbeitet, das einzigartig im facettenreichen Münchner Kulturleben ist.

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